



Als nach dem zweiten Weltkrieg die Atlas-Werke AG, Bremen, ihr Kieler Zweigbüro auflösten, weil das Ende jeder Schiffbautätigkeit gekommen zu sein schien, gründete der bisherige Leiter der Zweigstelle, der Ingenieur Helmut Hunger, am 29. September 1945 sein eigenes Unternehmen unter dem Namen "Ingenieur Büro Atlas, Kiel" in der 2. Etage des Hauses Lerchenstraße 2. Die Atlas-Werke übertrugen ihm den Vertrieb und Kundendienst für elektromedizinische Geräte und Echolotanlagen, und allmählich entstand eine eigene ergänzende Fertigung elektromedizinischer Kleingeräte. Im April 1946 wurde das Geschäft in die größeren Räume eines ehemaligen Gefängnisses an der Hopfenstraße 17 verlegt, bis endlich im April 1951 mehrere neue Etagen im Gebäude 12 des Fischerei- hafens bezogen werden konnten.
Nachdem das Unternehmen durch Übernahme weiterer schifffahrts- orientierter Vertretungen und die Erweiterung der Fertigung auf Schiffs-Scheinwerfer, -Heizkörper, -Schalttafeln und Unterwasser-Fernseh- anlagen aus dem Rahmen eines Ingenieurbüros herausgewachsen war, wurde Ende 1957 aus den Anfangsbuchstaben der bisherigen Firma der neue Name "IBAK" gebildet. Der große Schritt zum optimal auf die unter- nehmensspezifischen Bedürfnisse ausgelegten, eigenen Neubau am Wehdenweg in Kiel erfolgte im Jahre 1968.1974 übernahm der ältere Sohn des Firmengründers, Herwig Hunger, die Geschäftsführung. 1991 wurde sein Bruder, Dr. Werner Hunger, zweiter Geschäftsführer, nachdem er schon neun Jahre den Entwicklungsbereich für TV-Systeme und Software geleitet hatte. Seit 2007 führt er das Unternehmen allein zusammen mit den beiden Prokuristen Manfred Weber und Karsten Bauer.
Die Umsiedelung des maritimen Bereichs in eigene Räumlichkeiten in der Nähe des Stammsitzes 2006 bildete gleichzeitig den Startschuss für eine rasante Expansion des Unternehmens im Bereich "Kanalinspektionstechnik". Die frei gewordenen Flächen waren schnell gefüllt und 2007 entstand eine Hallenerweiterung für die zu eng gewordene Elektronikfertigung. 2009 verdoppelte eine neue Halle die Ausrüstungsfläche für Inspektionsfahrzeuge und ab Mitte 2011 bietet ein neues Kundendienstzentrum Raum für Kundenbetreuung, Schulungen und bis zu vier parallele Fahrzeugauslieferungen. Damit befinden sich auf dem 22.000 qm großen Grundstück am Wehdenweg modernste Fertigungsstätten und Büroräume mit einer Fläche von 11.300 qm.