IBAK ORION 2.9

IBAK ORION

Schwenkkopfkamera

Einsatzbereich ab DN 100

IBAK ORION

Die IBAK ORION ist die Alleskönnerin zur Inspektion von Rohrleitungen ab DN 100. Jede gewünschte Blickrichtung wird mikroprozessorgesteuert durch den Dreh-/Schwenkkopf auf dem schnellsten Weg erreicht. Die ORION 2.9 kann sich endlos um ihre eigene Achse drehen. Mit Hilfe der Schwenkfunktion sind Blicke in alle Richtungen bis hin zum automatischen Abschwenken von Rohrmuffen und dem Blick „rückwärts“ in den Abzweiger möglich. Die ORION 2.9 erzeugt in der Axialsicht dank der UPC- Funktion (Upright Picture Control) ein aufrechtes Bild. Mit schlanken 60 mm Durchmesser ist die Kamera an alle IBAK-Fahrwagen anschließbar und als Schiebekamera voll bogengängig.

Das System wird durch einen Betriebsinnendruck von 1 bar und einer Innendrucküberwachung gesichert – im Falle eines Druckabfalls erhält der Inspekteur einen Warnhinweis als LCD-Anzeige und als Warnton im Bediengerät. Auf Kundenwunsch kann IBAK die ORION-Modelle auch mit einer höheren Druckfestigkeit liefern. Das aktuelle ORION-Modell (2.7) zeichnet sich durch einen großen Öffnungswinkel, eine hohe Lichtempfindlichkeit und einen 3-fach- Zoom aus und überzeugt durch seine hohe Schärfentiefe. Mit ihren erweiterten Merkmalen eignet sich die ORION 2.9 insbesondere für Inspektionen von größeren Rohren. Inspektionen bis DN 600 sind mit der ORION 2.9 ohne Zusatzscheinwerfer möglich.

Je nach Einsatzbereich gibt es die IBAK ORION 2.9 sowohl mit als auch ohne Ex-Schutz. Die Position der ORION kann jederzeit mittels des zuschaltbaren Ortungssenders bestimmt werden. Der eingebaute Laser (2.7) ermöglicht in Kombination mit der IBAK-Software IKAS komfortable Durchmesser- und Deformationsmessungen während der Untersuchung im Kanalrohr.
Das Gehäuse aus Flugzeugaluminium bietet hohe Druckfestigkeit und ein sehr niedriges Gewicht. Diese Kombination lässt große Reichweiten im Schiebebetrieb bei gleichzeitig maximaler Robustheit der Kamera zu. Hochfeste Materialien, die zur Erfüllung der Ex-Schutz-Schlagtests notwendig sind, werden sowohl bei den Exgeschützten als auch bei den nicht-Ex-geschützten Kameras verbaut.

Zum Spülen und Inspizieren in einem Arbeitsgang kann zwischen Kamera und Schiebestab eine PHOBOS-3D-Spüldüse ergänzt werden. Mit Unterstützung durch die IKAS evolution Software und einem in die Kamera eingebauten Sensor kann durch das neue 3D-GeoSense der Rohrverlauf in xyz-Achse gemessen werden.