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Ein Reißverschluss zwischen AG und AN

Am Freitag waren Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure aus der Region Nord des Güteschutz Kanalbau bei IBAK in der Kieler Hauptniederlassung zu Gast. Qualität werde erst im Zusammenspiel aller Beteiligten gesichert, so die Überzeugung und gleichermaßen der Antrieb des Verbundes. Qualität ist ein Anliegen, mit dem sich auch IBAK seit jeher identifiziert, und so war ein fachlicher Austausch Ziel des Treffens.

Der vom Güteschutz bildlich verwendete Reißverschluss symbolisiere die Aufgabe, der sich die Gemeinschaft, bestehend aus mehr als 2.500 Organisationen und Unternehmen, seit 1988 verschrieben hat: Der Verbund fungiere als Bindeglied, das Auftraggebende (AG) und Auftragnehmende (AN) für das Ziel der Qualitätssicherung miteinander verzahnt.

Zu den Tätigkeiten der Prüferinnen und Prüfer gehören Baustellenbesuche, die dafür Sorge tragen, dass Erfahrung und Zuverlässigkeit der ausführenden Unternehmen dokumentiert und damit bewertbar gemacht werden. Neben der Prüfungstätigkeit sei das Schulungsangebot für Auftraggebende, Ingenieurbüros und Gütezeicheninhabende ein wichtiger Bestandteil der RAL-Gütesicherung, erläuterten die Gäste. Mit der Gütesicherung RAL-GZ 961 stehe ein neutrales Instrument zur Verfügung, die fachtechnische Qualifikation von Bieterinnen und Bietern bei der Vergabe von Aufträgen festzustellen. Die zugrunde liegenden Güte- und Prüfbestimmungen werden in Anpassung an den technischen Fortschritt sukzessive weiterentwickelt. Vor diesem Hintergrund interessierten sich die Ingenieurinnen und Ingenieure dafür, wie die Hightech hergestellt wird, die als Arbeitsgrundlage auf den Baustellen dient. Natürlich drehten sich ihre Fragen auch darum, wie die Systeme korrekt anzuwenden sind und welche Neuentwicklungen IBAK im Programm hat.

IBAK lud die Gäste dementsprechend zu einem ausgedehnten Firmenrundgang ein: Angefangen von der Konstruktionsabteilung über die Fertigung bis hin zu den Fahrzeughallen machten sie sich einen umfassenden Eindruck von IBAKs Fertigungstiefe und Leistungsumfang. Anschließend wurde es praktisch: Im Kunden- und Schulungszentrum wurde mit der Dreh- und Schwenkkopfkamera ORPHEUS eine Haltung befahren und ihr Profil über den gesamten Verlauf vermessen. Anhand der Software IKAS evolution wurde eine sachgerechte Nachbereitung der Messergebnisse besprochen. Einmal bei Software-Themen angelangt, gingen die Gespräche schließlich zu neuen Lösungen über, wie ArtIST, der Software-Erweiterung für eine automatisierte Zustandserfassung, die auf den Methoden der Künstlichen Intelligenz basiert.

Am Ende eines für alle bereichernden Tages, waren sich Gäste und Gastgeber einig, dass das Treffen zum gemeinsamen Ziel der Qualitätssicherung beigetragen hat und in dieser Form in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden soll.