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Eine MiniLite für den Nachwuchs

Am 15. November dieses Jahres fuhr Werner Paulsen nach Berlin. Im Kofferraum hatte er eine MiniLite. Bereits über 400 kompakte Schiebekamera Anlage wurden in diesem Jahr ausgeliefert. Doch dieser Termin war etwas besonderes: IBAK stellte die MiniLite der Max-Taut-Schule für die praxisnahe Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice dauerhaft zur Verfügung.

„So wichtig wie der Herzschlag“ heißt es in der Informationsbroschüre des Verbandes der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen e.V. (VDRK). Darunter die Zeilen „Ein modernes Abwassernetz. Und Fachkräfte, die es am Laufen halten“. Die Broschüre richtet sich an junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Sie soll Interesse für den Beruf Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice wecken.

Derzeit gibt es zwei Berufsschulen und drei überbetriebliche Ausbildungsstätten für die Branche in Deutschland. Eine dritte Berufsschule soll dazukommen: die Max-Taut-Schule in Berlin. Dort werden bereits städtische Fachkräfte der vier Umweltberufe für Abwassertechnik, Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Rohr-, Kanal- und Industrieservice sowie Wasserversorgungstechnik ausgebildet und von der Verwaltungsakademie geprüft – der Prüfungsstelle für öffentlich-rechtliche Fachkräfte der Länder und Gemeinden. Anfang September 2018 sollen die ersten Auszubildenden für die Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice in Berlin die Schulbank drücken und einen IHK-Abschluss machen können. „Die technische Ausstattung ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte der stellvertretende VDRK-Vorstandsvorsitzende Sven Fietkau. „Dafür sind wir sehr dankbar! Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung. Nun muss ein IHK-Prüfungsausschuss in Berlin aufgebaut werden“, erläutert Schulleiter Michael Nitsche einen der nächsten Schritte.

Nach der Übergabe der MiniLite lud der Schulleiter zu einem Rundgang durch das Gebäude ein. „Zurzeit besuchen uns etwa 2600 Auszubildende und Schüler. Sie werden durch 130 Mitarbeiter betreut“, berichtet Nitsche. „Der Namensgeber unserer Schule ist auch ihr Architekt“, führt er fort und öffnet verschiedene Unterrichtsräume, die alle mit Bezug zur beruflichen Praxis technisch hochwertig ausgestattet sind. Noch einmal bedanken sich Schulleiter und Lehrkräfte, bevor sich Werner verabschiedet und zu seinem nächsten Termin in der Hauptstadt aufbricht.

 




Bild oben links: Wechselkorb mit 80m stabilem und bogengängigen Schiebestab der kompakte Schiebekamera-Anlage MiniLite.

Bild oben rechts: Werner Paulsen gibt den interessierten Lehrkräften eine erste Einführung in die Bedienung der MiniLite.

Bild unten rechts: Einer der Klassenräume der Max-Taut-Schule in Berlin.