PANORAMO

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Unterwegs zum Thema „Inspektion und mehr“

Seit 2013 präsentieren wir auf dem „workshop on the road“ Leistung zum Anfassen; ein Konzept, das landauf, landab von Praktikern seither sehr gut angenommen wird. Auch in diesem Jahr waren die Stationen der Tour wieder gut besucht. Wir diskutierten mit Netzbetreibern, Ingenieurbüros und Dienstleistern über die Möglichkeiten der aktuellen und zukünftigen Technik und die damit verbundenen Chancen für die Kanalrohrbranche.

Vermessungstechnik
Als Einstiegsthema in den Workshop wählten wir in diesem Jahr die Vermessungstechnik. Die Vorteile eines integrierten Laser-Systems wurden anhand der ORPHEUS 2 HD betrachtet: Die Dreh- und Schwenkkopfkamera liefert neben hochauflösenden Videodaten in Echtzeit mit der Temperatur-, Neige- und Deformationsmessung gleich drei Informationen mit Mehrwert für eine fachgerechte Kanalinspektion. Insbesondere für die Auswahl und Konfektionierung von Schlauchlinern wurde die Deformationsmessung über die gesamte Haltungslänge von Kreis- und Ei-Profilen mit der Software IKAS evolution und der ORPHEUS 2 vorgestellt. Mit der Ermittlung des gemessenen maximalen und minimalen Umfangs über die gesamte Länge der jeweiligen Haltung können Liner ausgewählt werden, dessen Dehnverhalten optimal auf die real vorliegenden Profilmaße ausgerichtet ist (Hier finden Sie einen ausführlichen Fachartikel zu dem Thema).

KI für die KI
Ein weiteres Themenfeld des Workshops drehte sich um künstliche Intelligenz (KI) für die Kanalrohrinspektion (KI). Die PANORAMO-Technik bildet die Grundlage für die „assistierte Schadensanalyse“. Im Workshop wurde darüber diskutiert, wie das Innovationsprojekt den Inspekteur zukünftig bei der Erfassung von Inspektionsdaten durch eine automatische Zustandserkennung von Standardvorkommnissen entlasten kann. Am Beispiel der neuen Generation der PANORAMO mit Ultra-HD-Auflösung wurde schließlich aufgezeigt, was eine 4K-Auflösung für die Kanalrohinspektion leisten kann. Die 4K-Auflösung gab vielerorts auch den Anstoß für Gespräche zum Datenmanagement und damit zu Software-bezogenen Lösungen. Die Teilnehmer setzten sich mit den Voraussetzungen für einen optimalen Datenaustausch auseinander, um den bei der Inspektion erzielten Wissenszuwachs auch gewinnbringend in der weiteren Datenverarbeitung einsetzen zu können.

Leistung zum Anfassen
Nicht zuletzt lebte der IBAK-Workshop erneut davon, dass sich die Teilnehmer unmittelbar am Inspektionsfahrzeug oder der mobilen Anlage selbst einen Eindruck von der Technik und ihren Möglichkeiten verschafften, diese ausprobierten und darüber in einen regen Austausch miteinander traten. Wir bedanken uns für das positive Feedback sowohl von dem beträchtlichen Kreis an Wiederholungsteilnehmern als auch von zufriedenen Besuchern, die zum ersten Mal dabei waren.

 

Weitere Eindrücke vom Workshop gibt es auf unserer Facebook-Seite: Kiel, Georgsmarienhütte, Moers, Frankfurt, Durmersheim.