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Win-Win-Situation in Coronazeiten

Anfang Mai erhielt IBAK den Auftrag, Ventilblöcke für die in der Coronakrise dringend benötigten Beatmungsgeräte zu produzieren. Auftraggeber ist ein schleswig-holsteinisches Unternehmen, zu dem IBAK eine mehrjährige vertrauensvolle Geschäftsbeziehung pflegt und das seinerseits einen Großauftrag aus dem Ausland für die Produktion der Basisblöcke erhalten hatte.

Diese sind das Herzstück der sogenannten Respiratoren und stellen sicher, dass  Luft staub-, flusen- und faserlos in die Lungen geleitet werden kann. Gefertigt werden sie aus POM-C (Polyoxymethylen), einem weißen Kunststoff, der sich durch eine hohe Oberflächenhärte, Abriebfestigkeit sowie Glätte auszeichnet. Das Rohmaterial wird vom Auftraggeber geliefert und bei IBAK an zwei Maschinen gefräst. Die fertigen Teile werden in einer Spezialfirma thermisch entgratet; bei diesem Verfahren werden Auffaserungen oder Splitter durch Zünden eines Gasgemisches bei hohen Temperaturen in einer Hitzekammer weggebrannt, auch an schwer zugänglichen Stellen.

Durch IBAKs großen und vielseitigen Maschinenpark, eigene Programmierer und eine sehr gut ausgebildete Fertigungsmannschaft, war IBAK in der Lage, den Auftrag trotz eigener hoher Auslastung einzuschieben und übereinstimmend mit den hohen Qualitätsanforderungen zu fertigen. Somit werden voraussichtlich noch bis Ende August die Ventilblöcke bei IBAK produziert, dann ist die Bestellung abgearbeitet und abgeschlossen.