Haltungsprüfung

Haltungsprüfung

Dichtheitsprüfungen mit Luft und Wasser

Luft

Haltungsprüfung mit Luft

Die zu untersuchende Haltung wird in unmittelbarer Nähe des Schachtes mit einem Absperr- und einem Prüfdichtkissen abgedichtet. Mittels einer Druck-Vakuumpumpe wird im Prüfraum (je nach gewünschter Prüftechnik) entweder ein Luftüberdruck oder Luftunterdruck erzeugt.

Ein Drucksensor misst den Druck und meldet diesen an den angeschlossenen PC. Der Druckverlauf wird am PC-Monitor grafisch dargestellt, die Messdaten werden gespeichert und sind jederzeit als Prüfprotokoll einzusehen und auszudrucken. Werden die Werte für den zulässigen Druckabfall unterschritten, ist der Drucktest nicht bestanden und die Abwasserleitung wird als undicht bezeichnet. Dies ist dem Protokoll, das mit der IBAK-eigenen Software „IDAS“ erstellt wird, eindeutig zu entnehmen, ebenso wie alle anderen geforderten Angaben.

  • Automatikbetrieb (Befüllung und Prüfung) möglich
  • Steuerung der Prüfung über PC
  • Füllleistungeder Haltungebis 1 m3 Luftfördermenge / min. möglich
  • Sicherheitsabschaltung bei Notaus
  • Geräuscharmer Betrieb möglich
  • Unkompliziert auf IBAK-TV-Fahrzeug ergänzbar

Wasser

Haltungsprüfung mit Wasser

Bei der Haltungsprüfung mit Wasser soll die Wasserdichtigkeit des Entwässerungsgegenstandes bestätigt werden. Sollte eine Luftprüfung nicht bestanden worden sein, kann anschließend eine Wasserprüfung erfolgen. Werden dabei die definierten Schwellenwerte nicht überschritten, gilt die Leitung als dicht - auch wenn die vorige Prüfung negativ ausfiel. Wie bei der Dichtheitsprüfung mit Luft wird die Haltung zunächst abgedichtet; der Prüfraum wird mit Wasser gefüllt, z.B. aus dem Tank eines Spülfahrzeuges.

In dem Prüfdichtkissen befindet sich ein Drucksensor, der den Wasserdruck erfasst. Dieser soll über den Prüfzeitraum konstant gehalten werden.

Über den Freispiegelbehälter und den Wasserzähler wird das aus dem Prüfraum entweichende Wasser aufgefüllt. Dabei wird die nachgefüllte Wassermenge eindeutig in der IDAS-Software erfasst und im Prüfprotokoll angegeben. Auch hier gilt: Überschreitet die entwichene Wassermenge einen festgelegten Schwellenwert innerhalb der vorgegebenen Prüfzeit nicht, gilt die Haltung nach DIN EN 1610 und DWA-A139 als dicht.