IBAK auf der IFAT 2026

Auf der Messe in München wurden zukunftssichere Lösungen für Kanalinspektion und Kanalsanierung gezeigt.

Zahlreiche Fachbesucherinnen und Fachbesucher informierten sich am IBAK-Stand 405 in der Halle C3 über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Fahrzeugausbau, mobile Anlagen und modulare Systemkomponenten sowie Software für die Kanaltechnik.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand der durchgängige Systemansatz von IBAK. Von der Inspektion über die Datenauswertung bis hin zur Sanierung greifen sämtliche Komponenten nahtlos ineinander und ermöglichen flexible, skalierbare Gesamtlösungen für Netzbetreiber, Dienstleister und Ingenieurbüros. Das große Interesse am Stand und die zahlreichen Fachgespräche bestätigten einmal mehr den hohen Stellenwert integrierter, praxisorientierter Systeme im Markt.

Vielseitig und leistungsstark

Besondere Beachtung fand dabei das vielseitige BS10X(R) Inspektionssystem, das sich mit wenigen Komponenten zu einem vollwertigen Saniersystem ausbauen lässt. Die Erweiterung einer konventionellen Inspektionsanlage zu einer pneumatischen Fräsanlage und bei Bedarf auch UHP-Anlage ermöglicht ein breites Einsatzfeld. Anwender profitieren von einer hohen Unabhängigkeit von Dritten, da Hindernisse während der Inspektion direkt eigenständig beseitigt werden können. Gleichzeitig sorgt die Kombination aus Fräsen und Inspizieren in nur einem System für eine besonders wirtschaftliche und effiziente Lösung bei überschaubarem Budget. Ergänzt wird dies durch einen geschlossenen Datenkreislauf, da die eingesetzte Software sowohl für Inspektions- als auch für Sanierarbeiten genutzt werden kann.

Künstliche Intelligenz und Softwarelösungen

Besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr dem Bereich Software und den Entwicklungen auf Basis Künstlicher Intelligenz. IBAK präsentierte moderne Lösungen, die Arbeitsprozesse effizienter, transparenter und anwenderfreundlicher gestalten. Im Fokus standen dabei insbesondere ArtIST, aiControl und das intelligente Kanalmanagement mit ISAM. Die vorgestellten Anwendungen zeigten eindrucksvoll, wie KI-basierte Funktionen die Datenerfassung, Auswertung und Anlagensteuerung unterstützen und damit neue Potenziale für Qualität, Geschwindigkeit und Prozesssicherheit eröffnen. Das große Interesse der Besucherinnen und Besucher unterstrich die wachsende Bedeutung intelligenter Softwarelösungen in der Kanaltechnik.

Elektrisch, leise und emissionsfrei

Auch im Bereich nachhaltiger Fahrzeugtechnik setzte IBAK ein starkes Zeichen. Ausgestellt wurde ein IVECO eDAILY 5,2 t mit 100 % elektrischem Antrieb. Damit demonstrierte IBAK praxisnah, wie moderne Kanalinspektion auch unter den Anforderungen der neuen Umwelt- und Verkehrskonzepte zuverlässig umgesetzt werden kann.

In ersten Innenstädten in Europa werden bereits schrittweise Null-Emissionszonen eingeführt und weitere haben sich dafür ausgesprochen, dies zukünftig zu tun. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor erhalten dort dann nur eingeschränkten Zugang oder benötigen Ausnahmegenehmigungen. Mit dem vollelektrischen Fahrzeugkonzept positioniert sich IBAK als Anbieter nachhaltiger Gesamtlösungen und schafft zugleich klare Wettbewerbsvorteile für Anwender in urbanen Einsatzgebieten. Die gesamte Inspektionsanlage wird über den vorhandenen ePTO des IVECO mit Strom versorgt. Dadurch sind keine zusätzlichen Systembatterien notwendig. In den Niederlanden greifen seit 2025 Beschränkungen für den Güterverkehr in 29 Städten. Dort sind bereits mehrere IBAK-Anlagen wie der auf der IFAT ausgestellte IVECO im Einsatz.

Starke Branchenresonanz

Neben den technologischen Neuerungen überzeugte der Messeauftritt vor allem durch den direkten Austausch mit Anwendern, Partnern und Branchenvertretern aus mehr als 40 Ländern. Zahlreiche Gespräche, konkrete Projektanfragen und das durchweg positive Feedback machten die IFAT 2026 für IBAK zu einem großen Erfolg. Die Messe hat erneut gezeigt, dass integrierte Systeme, intelligente Software und nachhaltige Technologien entscheidende Zukunftsthemen der Kanalbranche sind und dass IBAK diese Entwicklungen aktiv mitgestaltet.