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IBAK 3D-GeoSense

Neuheiten 2014

Die Rohrverlaufsmessung ist ein entscheidendes Instrument zur qualitativ hochwertigen Inspektion von Grundstücksentwässerungsleitungen.

Sie dient der Vollständigkeit der Information über das Leitungssystem und ermöglicht die Erstellung eines Lageplans von verzweigten Anschlussnetzen. Die Rohrverlaufsmessung liefert xyz- Koordinaten der Leitungen, wodurch das Auffinden für eventuelle Sanierungsmaßnahmen oder sonstige bauliche Maßnahmen (z.B. Ergänzung von zusätzlichen Leitungen) erleichtert wird.

Mit dem 3D-GeoSense-System reagiert IBAK auf die Nachfrage nach einem einfachen, sehr genauen Messsystem für Rohrverläufe. Mit Einsatz des IBAK-LISY- 3-Systems zur lateralen Inspektion (Satellitensystem und ORION mit Führungseinheit „Kieler Stäbchen“) erfolgt die Inspektion und Aufzeichnung des Rohrverlaufs in einem Arbeitsgang. Vom Hauptkanal aus ermöglicht das System die Inspektion von Anschlussleitungen ab DN 100. Dabei erfolgt der Vortrieb durch Spülen. Pumpe, Schlauch und Düse sind optimal aufeinander abgestimmt, so dass in Kombination mit der sehr leichten Kamera ein sehr weites Einspülen bei gleichzeitig geringem Wasserbedarf möglich ist.

Die neue Spüldüse „PHOBOS 3D“ sorgt sowohl für den Vortrieb als auch für die optimale Ausrichtung. Das IBAK-System verwendet einen sehr kleinen, genauen vorkalibrierten Sensor, der in die Kamera (z.B. ORION 2.8L, ORION 2.9, zukünftig auch in die POLARIS) eingebaut ist. IBAK hat einen sehr genauen platzsparenden Sensor gefunden, der mit einem ausgeklügelten Verfahren vor der Verwendung kalibriert wird. Dieses Kalibrieren und ein Kompensationsverfahren zum Ausblenden eindeutiger systematischer Sensorfehler verhelfen dazu, den Drift zu minimieren und somit den Verlauf des Leitungsnetzes sehr präzise darzustellen. Je nach zu inspizierendem Leitungsnetz kann der Bediener zwischen einer partiellen (mit An- und Ausschalten des Sensors vor und nach Ereignissen) und kontinuierlichen Messung wählen.

Hydrostatische Höhenmessung

Unterstützt wird die 3D-GeoSense- Messung, also die Ermittlung der xyz- Koordinaten, durch das von IBAK neu entwickelte patentierte Verfahren zur Hydrostatischen Höhenmessung im verzweigten Leitungsnetz.

Mit Hilfe dieser Methode wird die Höhe von Rohrnetzen (z-Achse) mit einer Genauigkeit von ± 1 cm vermessen. Der Ablauf der Hydrostatischen Höhenmessung ist folgendermaßen: Zunächst wird eine „Nullmessung“ am Schachtdeckel durchgeführt, um einen Referenzdruck für alle weiteren Folgemessungen zu erhalten. Die Messung erfolgt über die im Spülschlauch stehende Wassersäule mit Hilfe eines Drucksensors. Nach dieser ersten Messung wird die Kamera weiter bis zum nächsten gewünschten Messpunkt eingespült. Dort wird der Spülvorgang angehalten und die Wassersäule wird erneut gemessen. Durch die Ermittlung der Druckveränderung kann dann die Höhe der Rohrleitung an dem Messpunkt cmgenau bestimmt werden.
Die Ergänzung des 3D-GeoSense um die Hydrostatische Höhenmessung empfiehlt sich also immer, wenn die Höhe des Rohrverlaufs ein entscheidender Bestandteil der Inspektionsergebnisse ist.

Prospekt Neuheiten 2014 - IFAT Messe (PDF-Download)